Wer gerne Partys feiert oder in der Schwulenszene aktiv ist, ist mit Poppers gewiss bestens vertraut. Für viele Nachtschwärmer ist die Substanz unumgänglich. Zudem nehmen viele Anwender die Chemikalie, um entspannten und hemmungslosen Sex zu genießen.
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Oberbegriff für verschiedene Substanzen
Poppers dient als Oberbegriff für kleine Flaschen, die bestimmte Flüssigkeiten enthalten. Heute nutzen die meisten Menschen den Wirkstoff, um sexuelle Abenteuer zu intensivieren. Für gewöhnlich nehmen Anwender die Poppers durch Schnüffeln aus einer Flasche ein, aus der daraufhin Dampf austritt. Binnen kurzer Zeit stellt sich eine intensive Wirkung ein, die allerdings nur wenige Minuten andauert.
Woher kommt der Name Poppers?
Die Bezeichnung „Poppers“ entstammt der englischen Sprache und dient als ein Slang-Sammelbegriff für kurzzeitig wirksame und flüssige Substanzen. Der Name ist von dem Geräusch inspiriert, das entsteht, wenn mit Poppers gefüllte Glasampullen während des Öffnens knallen.
Details zur Wirkung der Poppers
Unmittelbar nach dem Öffnen der Poppers-Flasche breitet sich das darin enthaltene Aroma aus. Zumeist schnuppern die Anwender an dem Dampf, der daraufhin seine Wirkung entfaltet. Generell bewirken Poppers ein gesteigertes Lustempfinden und ein Gefühl der Entspannung. Diese Gefühle sind jedoch – je nach Marke und dem jeweiligen Poppers-Produkt – mehr oder weniger intensiv. In der Vergangenheit kamen Poppers überwiegend in der Schwulenszene zum Einsatz. Weil das Entspannungsgefühl auch den Schließmuskel betrifft, empfinden viele Menschen Analverkehr mit Einnahme der Substanz als deutlich angenehmer. In der heutigen Zeit finden auch immer mehr Heterosexuelle an der Substanz Gefallen. Schließlich erzeugt der Wirkstoff nicht nur ein entspannendes, sondern zugleich ein euphorisches und aphrodisierendes Gefühl. Zudem verstärken sich Orgasmen durch eine Einnahme des Wirkstoffs.
Dauer der Poppers-Wirkung
Weil die Wirkung von Poppers spontan einsetzt und nur relativ kurz andauert, entscheiden sich die meisten Anwender mehrmals an der Flasche zu schnüffeln. Für gewöhnlich inhalierst du die Dämpfe der Flüssigkeit unmittelbar aus der Flasche. Erfahrungsgemäß setzen die intensivierten Empfindungen schon nach wenigen Sekunden ein. Anschließend hält die Wirkung für maximal zehn Minuten an. Du erlebst eine vorübergehende Gefäßerweiterung des Gehirns, welche die Durchblutung anregt. Halluzinogene Auswirkungen musst du eher nicht erwarten.
Tipps zur Verwendung von Poppers
Eine Verwendung der Poppers ist spielend leicht. Weil das Aroma nach dem Öffnen der Flasche schnell verdunstet, solltest du relativ schnell an der Flasche schnuppern. Zur Erleichterung des Inhaliervorgangs kannst du zu einem Poppers Inhaler greifen. Diese Inhaler sind kleine Röhrchen, in die du den Wattebausch samt Poppers eintauchst, daraufhin in das Röhrchen legst und verschließt. Möchtest du die Poppers nutzen, schraubst du das Röhrchen auf und genießt anschließend die Wirkung. Bei uns im Shop findest Du ein grosses Sortiment an Poppers-Zubehör, welche Du mit oder ohne Wattestick verwenden kannst. Bei dieser Form der Anwendung und bei jeder anderen Einnahme ist es zwingend notwendig, die Flüssigkeit nicht zu verschlucken. Bitte bedenke ebenfalls, dass du den Wirkstoff keinesfalls in Kombination mit Erektionsmitteln wie Viagra einnehmen solltest.
Poppers im Wandel der Zeit
Eigentlich gehen die Anfänge der Poppers bereits auf die 1840er Jahre zurück. Eine Basis legte der französische Chemiker Antoine-Jérôme Balard, der damals erstmals Amylnitrit herstellte. Dieses Präparat setzte der britische Arzt Sir Thomas Lauder Brunton in den 1860er Jahren zur Behandlung von Angina Pectoris ein. Weil bei dieser Erkrankung das Herz nur mangelhaft durchblutet wird, bewirkte Amylnitrit schon damals eine Gefäßerweiterung, um die Durchblutung des Herzens zu erhöhen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich viele weitere Anwendungsgebiete. Zum Ende der 1960er Jahre feierten Poppers ihre Premiere als eine Substanz, die eine euphorisierende Wirkung erzielt und noch mehr Spaß beim Sex verspricht. Seitdem waren Poppers aus der Schwulenszene nicht mehr wegzudenken. Bis heute sind Poppers insbesondere in der Partyszene sowie unter homosexuellen Menschen sehr beliebt. Zudem entscheiden sich auch immer mehr heterosexuelle Menschen dafür, ihre sexuelle Lust mit Einnahme der Poppers zu steigern.